Die Derivate zu גָּדֵר (Mauer) umfassen גְּדֵרָה, גְּדֶרֶת, גּוֹדֵר und weitere Ableitungen[1][2]:
Nomina (Substantive):
• גְּדֵרָה I (Mauer/Umzäunung)[1]
• גְּדֶרֶת[1]
• גְּדֹר, גְּדַרָה II, גְּדַרוֹת, גְּדֵרֹתַיִם, גָּדֵר בַּית (Ortsnamen und Nomina propria)[1]
Verbale Formen:
Das Verb erscheint in mehreren Binyanim: Qal (er umzäunte), Piel (er umzäunte), Pual (es wurde umzäunt), Hitpael (er rühmte sich/unterschied sich), Hiphil (er definierte) und Hophel (es wurde definiert)[2].
Weitere Derivate:
גְּדִירָה, הַגֽדָּרָה, הִתְגַּדְּרוּת, מַגְדִּיר, מֻגְדָּר, מְגֻדָּר[2] sowie גִּדְרוֹן[2].
Etymologischer Hintergrund:
Das Verb ist wahrscheinlich vom Nomen denominiert, wobei das Aramäische גְּדַר (umzäunen) vom Nomen גְּדֵרָא/גָּדֵרָא (Umzäunungsmauer) abstammt, das Arabische jaddara (mit einer Mauer einschließen) vom arabischen jadr/jidr/jidār (Mauer) abgeleitet ist[2].
Semantische Bereiche:
גְּדֵרָה I bezeichnet eine Mauer, besonders die eines Weinbergs oder Viehhürden[1]. Im Talmudischen kann גָּדַר auch bedeuten, etwas mit einem Zaun zu umgeben, einzugrenzen oder zu kontrollieren[3].
[1] Wilhelm Gesenius u. a., Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, hg. von Frants Buhl (Leipzig: F. C. W. Vogel, 1915), 132.
[2] Ernest Klein, „גדר I“, in A Comprehensive Etymological Dictionary of the Hebrew Language for Readers of English, hg. von Baruch Sarel (Jerusalem: Carta Jerusalem; The University of Haifa, 1987), 92.
[3] Marcus Jastrow, in A Dictionary of the Targumim, the Talmud Babli and Yerushalmi, and the Midrashic Literature II (London; New York: Luzac & Co.; G. P. Putnam’s Sons, 1903), 214.