Bibelbetrachtungen/Empfehlungen/Heb. in 53 Tagen/1. Tag

Hebräisch in 53 Tagen

Tag 1 von 53 Tagen, 4. September 2021, das Alephbet mit seinen Konsonanten und das masoretische Vokalsystem.

Heute ist ein schöner Herbsttag mit blauem Himmel und einer angenehmen Außentemperatur. Kein ideales Wetter, um vor dem Computer zu sitzen. Umso wichtiger, die Pausen im Freien zu verbringen.

Die Arbeitsanweisungen habe ich heute zum dritten Mal durchgelesen, und blätterte in den Unterlagen. Wie in den Anweisungen verlangt, wurden die ersten Arbeitsblätter herausgerissen. Nun hoffe ich, dass ich diese zwei fehlenden Blätter in Google Books herauskopieren kann. Dafür bleibt aber noch etwas Zeit. Sonst scheinen die Unterlagen vollständig zu sein.
In meinem Begleitheft notierte ich mir mein Motivationspegel:
Motivationspegel
Es stellte sich heraus, dass ich nach einer Stunde lernen, eine Pause einlegen musste. So kamen ca. vier Stunden für das Lernen zusammen und ca. eineinhalb, um an der Audiodatei zu arbeiten. In den Pausen wurde aber nicht nur ausgeruht, sondern auch gearbeitet, nämlich mit Einkäufen, Haushalt etc. Auf jeden Fall waren dabei meine Gedanken immer wieder zum Hebräischen abgeschwenkt.

Die freie und kostenlose Software „Audacity“ unterstützt mich beim Lernen sehr. Mit dieser Software habe ich auch die Tonkassetten digitalisiert. Es können damit verschiedene „Spuren“ parallel angelegt werden. So können Textmarken eingegeben oder eine zusätzliche Tonspur angelegt werden. In einer zusätzlichen Spur nahm ich meine Stimme auf, und überprüfte damit die Aussprache, indem ich beide Spuren miteinander abspielte.
Über diesen Link gelangt Ihr zum Softwareanbieter „Audacity“. Und im nachfolgenden Bild könnt Ihr sehen, wie das bei mir aussieht:

Autiosoftware „Audacity“

Um das Alephbet auswendig zu lernen, gibt es Lieder. Mein Tipp ist es aber, seine eigene Melodie zu komponieren, und so im eigenen Rhythmus die Buchstaben aufzusagen.
Eine weiteres Hilfsmittel ist, wenn die zum Konsonanten gehörige Zahl mit eingeprägt wird, so ist nicht nur die Reihenfolge leichter zu merken, sondern erhält zusätzliche Merkhilfe.

Die Namen der Vokale und Konsonanten auf diesem Webseitenprojekt Bibelbetrachtungen.ch weichen von denen im Übungsbuch etwas ab. Die gebräuchlichere Schreibweise findet Ihr unter „Hebräische Konsonanten“ und „Hebräische Vokale“.

Für mich ist auch unser Sprechapparat, den wir für die Artikulierung verwenden, hoch interessant. Unter der Kategorie „Phonologie“ könnt Ihr nachlesen, weswegen wir überhaupt verschieden Bibelsprachen haben und wie einzelnen Sprechorgane benannt werden. Wenn wir uns nur einwandig damit auseinandersetzen, wie und wo die Artikulierung der Laute stattfinden, erhalten wir auch ein Verständnis dafür, wie sie die Sprachen allmählich „abstumpfen“. Vergleichbar mit Steinen, die in einem Bach unter der starken Strömung aneinander reiben, ist das Ergebnis ein kantenloser Stein. Häufig flachen dort die Artikulierungsweisen ab, wo für uns die Lautbildung aufwendig ist.

An diesem ersten Tag war für mich der Höhepunkt, dass ich am Schluss einige biblische Namen lesen konnte. Das Alephbet und die Vokalnamen muss ich aber noch öfters repetieren. Dass die Konsonanten und Vokale gut sitzen, scheint mir für das weitere Vorgehen entscheiden zu sein.

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