Am 13. November konnte ich nur drei Stunden intensiv lernen. Die restlichen Aufgaben konnte ich am 20. November lösen. Es hat sich nämlich bis jetzt bewährt, das Tempo zu verringern, um dort aufzuholen und zu repetieren, wo es notwendig ist. Das zeigte auch das Resultat vom ersten Test.
Ein interessanter Hinweis über den Eigennamen Gottes:
Zur Zeit der Vokalisation wollte man aus Ehrfurcht den Namen Gottes nicht aussprechen. Daher verwendete man stattdessen die Bezeichnung אֲדֹנֵי (Herr), was die Pluralform mit dem Suffix der 1. Person Singular ist. Die Konsonanten יהוה blieben, aber die Vokale stammen vonאֲדֹנֵי (adonaj). Das wirkt sich auch auf die Vokalen in den Präpositionen aus.
Statt יַהְוֶה wird אֲדׂנָי gelesen und יְהוָה geschrieben und
statt לְיַהְוֶה wird לַאדׂנָי gelesen und לַיהוָה geschrieben (das Jod bleibt still laɐdonaj).
Dabei wird das Geschriebene kətib und das Gelesene qəre genannt.
Der nachfolgende Text entspricht dem Text auf dem ersten Übungsblatt und dieser weicht vom biblischen Text etwas ab. Die Erklärung ist auf der Seite 16 des Aufgabenbuches zu finden. Diese Veränderungen sollen den Einstieg jedoch erleichtern.
Psalm 136,1-3 vokalisiert:
שׁירוּ לַיהוָה כִּי־טֹ֑וב כִּי לְעֹולָם חַסְדֹּֽו׃
שׁירוּ לֵֽאלֹהֵי הָאֱלֹהִ֑ים כִּי לְעֹולָם חַסְדֹּֽו׃
לְעֹשֵׂה נִפְלָאֹות גְּדֹלֹות לְבַדֹּ֑ו כִּ֖י לְעֹולָ֣ם חַסְדֹּֽו׃
Psalm 136,1-3 unvokalisiert:
שירו ליהוה כי טוב כי לעולם חסדו׃
שירו לאלהי האלהים כי לעולם חסדו׃
לעשה נפלאות גדלות לבדו כי לעולם חסדו׃
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